Krebsfrüherkennung

Ab dem 45. Lebensjahr ist für jeden gesetzlich krankenversicherten Mann eine Krebsvorsorgeuntersuchung vorgesehen. Hierbei werden unter anderem die Prostata und der Enddarm mit dem Finger abgetastet. Weiterhin wird mit dem „Briefchentest“ der Stuhlgang 3x auf versteckte Spuren von Blutbeimengungen untersucht.

Zahlreiche weitere ärztliche Leistungen, die durchaus empfohlen werden können, sind nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherungen enthalten und dürfen von Ihrer Krankenkasse nicht übernommen werden. Diese Leistungen dürfen daher von uns nicht auf Chipkarte erbracht werden.

Wenn Sie an weiteren sinnvollen Vorsorgeleistungen interessiert sind, lesen Sie doch mal in den Wahlleistungen unter Erweiterte Krebsfrüherkennung oder Urologische Krebsvorsorge bei der Frau nach.

Es gibt inzwischen wissenschaftliche Beweise dafür, dass sich die Sterblichkeit bei kolorektalem Karzinom durch Stuhluntersuchungen auf Blut und durch Koloskopie zur Feststellung der Blutungsquelle senken lässt.

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Urologische Tumorerkrankungen

In unserer Praxis werden alle urologischen Tumorerkrankungen behandelt. Hierzu zählt im einzelnen die Tumorfrüherkennung, die Beratung zu aktuellen Therapiemöglichkeiten und die Vermittlung an spezialisierte Krankenhäuser, die konservative (medikamentöse) Tumorbehandlung und die Tumornachsorge-untersuchungen.

Hodentumoren betreffen meistens jüngere Männer. Der Altersgipfel liegt  für Seminome bei 37 Jahren, für Nichtseminome bei 28 Jahren. Die Therapie besteht in der Regel zunächst in der operativen Entfernung des Tumor tragenden Hodens. Abhängig von Art und Stadium des Tumors können sich weitere Operationen, eine Bestrahlung oder eine Chemotherapie anschließen. Die Heilungschancen sind heute sehr gut. Unabhängig von Tumorart und Stadium können weit über 90% der betroffenen Patienten vollständig geheilt werden.

Hoden

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Prostataerkrankungen

Die Prostata ist eine, beim jungen Mann, etwa kastaniengroße Drüse und sitzt unmittelbar unterhalb der Blase. Sie umschließt in ihrer Mitte die obere Harnröhre. Die wichtigste Funktion der Prostata ist die Bereitstellung von Samenflüssigkeit bei der Ejakulation.

Die häufigsten Erkrankungen der Prostata sind:

  • Die Prostataentzündung (Prostatitis)
  • Die gutartige Prostatavergrößerung (Prostatahyperplasie)
  • Der Prostatakrebs (Prostatacarcinom)

Typische Symptome bei einer Erkrankung der Prostata sind: häufiges – oft nächtliches - Wasserlassen, Nachträufeln, Harnstrahlabschwächung, blutiger Urin, Schmerzen im Dammbereich und in den Hoden. Die Prostatakrebserkrankung macht im Frühstadium meistens keine Symptome.

Kürbis

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Harnsteinerkrankungen

In Folge des gestiegenen Wohlstandes, sowie eines zunehmenden Nahrungsüberangebotes haben die Harnsteinerkrankungen (Nieren-, Harnleiter- und Blasensteine) in den letzten Jahren in ihrer Häufigkeit zugenommen.

Zwar wurde die Behandlung der Steine durch neue Methoden, wie die Nierensteinzertrümmerung mittels Stosswellen oder endoskopische Verfahren (Schlüssellochtherapie) für die Patienten deutlich verbessert, das Wiederauftreten von Steinen konnte hiermit jedoch nicht nachhaltig verhindert werden.

Oft ist hierfür eine gestörte Zusammensetzung des Urins mit steinbildenden Substanzen die Ursache.

Anhand einer speziellen Urinuntersuchung können diese steinbildenden Stoffe im Urin nachgewiesen werden. Hier empfiehlt sich anschließend eine gezielte persönliche Ernährungsberatung mit dem Ziel einer dauerhaften Senkung Ihres Steinrisikos.

Nierensteine

Kinderurologie

Phimose – Vorhautverengung

Bei der Geburt kann nur bei ca. 4% der Jungen die Vorhaut zurück gestreift werden, bei ca. 54% ist die Spitze der Eichel zu sehen. Diese scheinbare Verengung ist in diesem Alter völlig normal. Im Alter von ca. 6 Monaten lässt sich bei etwa 20 % die Vorhaut zurückstreifen, bei den dreijährigen in ca. 90%.

Ist die Vorhaut bis zum 3 Lebensjahr nicht zurückstreifbar so könnte eine Behandlung notwendig sein. Je nachdem wie deutlich die Verengung ist kommt eine Behandlung z.B. mit Salben oder aber auch eine operative Therapie in Betracht (Ambulante Operationen). Ist eine Operation erforderlich so können die Eltern ihr Kind während der gesamten Operationsvorbereitung einschließlich der Narkoseeinleitung begleiten.

Kommt es zu entzündlichen Veränderungen an der Vorhaut (Rötung) oder einer Blutung, so sollte die weitere urologische Abklärung erfolgen.

Kinder

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Harninkontinenz

Als Harninkontinenz bezeichnet man den unwillkürlichen, nicht steuerbaren Harnverlust. Die Harninkontinenz ist meist für den Betroffenen sehr belastend und hinderlich , sie kann zu sozialer Isolation und zu Depression führen.

Hinter dem Symptom Harninkontinenz verbergen sich sehr unterschiedliche Ursachen. Durch gezielte Befragung und einfache Untersuchungen (Urinuntersuchung; Blut-Laborwerte, Ultraschall, Harnstrahlmessung, Blasenspiegelung) bekommt man wesentliche Informationen und kann oft schon eine Behandlung einleiten. In manchen Fällen sind weiterführende Untersuchungen (Röntgen, Blasendruckmessung) notwendig. Die Therapie ist entscheidend abhängig von der Ursache (beispielsweise muß eine Blasenentzündung zunächst ausbehandelt werden, wodurch die Harninkontinenz in vielen Fällen vollständig verschwindet) und sie muss individuell mit dem betroffenen Patienten besprochen und für ihn angepasst werden.

Blume

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Proktologie (Enddarmerkrankungen)

Die Proktologie beschäftigt sich mit den Erkrankungen des Afters und Enddarms. Hämorrhoiden sind hier das häufigste Krankheitsbild.Es handelt sich um knotenförmige Erweiterungen der arteriell- und venös versorgten Enddarmschwellkörper.

Man unterscheidet abhängig von der Ausprägung vier Grade. Die Behandlung reicht von konservativen Maßnahmen (ballaststoffreiche Ernährung, körperliche Bewegung, Analhygiene , Anwendung proktologischer Salben usw.) über Sklerosierungs- und Ligaturbehandlungen bis hin zu Operationen. Hämorrhoiden I. und II. Grades sind meist problemlos ohne Operation behandelbar.

Weitere typische Erkrankungen sind die Analfissur (schmerzhafter Einriss der Analhaut),

Liege

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Ambulantes Operieren

Besteht bei Ihnen die Möglichkeit, eine Operation ambulant durchzuführen, so kann das je nach geplantem Eingriff in unserer OP-Einheit in der Praxis (Eingriffe in örtlicher Betäubung) oder in der operativen Tagesklinik des GPR Klinikums (Eingriffe in Narkose) von uns erbracht werden.

Ambulante Operationen:

  • Vorhautbeschneidung (Kinder und Erwachsene)
  • Wasserbruchoperation (Hydrozele, Spermatozele)
  • Sterilisation beim Mann
  • Entfernung von Feigwarzen (Kondylome)
  • Verödung und Gummibandligaturen bei Hämorrhoidalerkrankungen
  • Abtragung von Analmarisken
  • Mariskenentfernung (Hautfalten am After)
  • Ultraschallgesteuerte Gewebeprobe der Prostata
Operation

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Unerfüllter Kinderwunsch (Sterilität beim Mann)

Immer häufiger wenden sich Paare mit der Frage nach den Ursachen einer ungewollten Kinderlosigkeit an den Urologen.

Die Rate ungewollt kinderloser Paare hat in den letzten Jahren zugenommen. Unter anderem werden hierfür veränderte negative Umwelteinflüsse verantwortlich gemacht. Um eine organische Ursache auszuschließen empfiehlt sich beim Mann eine Spermauntersuchung (Spermiogramm) und die Untersuchung der Fortpflanzungsorgane sowie eventuell eine Hormonuntersuchung aus dem Blut.

Bei der fortgesetzten Betreuung der Paare arbeiten wir mit den örtlichen Gynäkologen eng zusammen.

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Befruchtung

Geschlechtserkrankungen – sexuell übertragbare Krankheiten (STD)

Sexuell übertragbare Erkrankungen ( Chlamydien, Trichomonaden, Gardnerellen, Herpes genitalis, Gonorrhoe, Lues) aber auch Pilzinfektionen und Condylome (Feigwarzen) sind häufig Ursache wiederkehrender Beschwerden im Blasen- und Genitalbereich.

Männer bemerken oft eine Rötung der Eichel und Vorhaut, Brennen in der Harnröhre, vermehrtes schmerzhaftes Wasser lassen, Blut im Urin oder Sperma, Schmerzen in den Hoden.

Bei Frauen äußern sich die Erkrankungen durch Ausfluss aus der Scheide, Brennen beim Wasser lassen, blutigen Urin.

Meist werden die Erreger beim sexuellen Kontakt zwischen den Partnern hin und her übertragen (Ping-Pong-Effekt). Deshalb ist eine Untersuchung beider Partner sinnvoll, auch wenn nicht jeder unter Beschwerden leiden muß.

Die ebenfalls auf sexuellem Weg übertragenen HIV und Hepatitisinfektionen können durch gezielte Blutuntersuchungen nachgewiesen werden.

Paar

Harnwegsinfektionen

Harnwegsinfekte (HWI) sind entzündliche Erkrankungen der Blase und/oder der Nieren, die vorwiegend durch Bakterien ( zu 75% Eschericha coli), seltener durch Viren, Pilze oder Einzeller ausgelöst werden.

In den meisten Fällen gelangen die Erreger über die Harnröhre in die Blase. Aus diesem Grund entwickeln Frauen, die eine wesentlich kürzere Harnröhre haben, häufiger Blasenentzündungen als Männer.

Bei unterschiedlichen anatomischen Veränderungen, Immunschwäche und Nierensteinen besteht ein erhöhtes Risiko eine von der Blase aufsteigende Nierenbeckenentzündung zu entwickeln. Hierbei kann es zu hohem Fieber, starken Rückenschmerzen und schweren Allgemeinsymptomen kommen.

Eine unkomplizierte Blasenentzündung kann in vielen Fällen mittels reichlich Flüssigkeitszufuhr und den Einsatz von pflanzlichen Heilmitteln behandelt werden. Bei ausgeprägten Entzündungen und/oder Nierenbeteiligung müssen Antibiotika eingesetzt werden.

Harnwegsinfektionen

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